________FORSAKEN
I'm alive

Die Neugier brachte mich dazu dir zu zuhören.

Schon nach den ersten Worten, die wie geflüstert klangen, war ich verloren.

Deine sanfte Stimme hatte mich verzaubert, mich willenlos gemacht.

Ich war bereit dir zu glauben, dir mein Vertrauen zu schenken.

Ja ich war blind, konnte nicht sehen wie dein lächeln sich in eine häßliche Fratze wandelte.

Ergeben habe ich mich, dir erlaubt in meine Seele zu blicken.

Die Tage mit dir waren wie der Himmel auf erden.

Nie mehr wollte ich dich missen.

Wollte das Gefühl zu schweben nicht verlieren.

In deinen Armen fand ich die Sicherheit die ich so lange vergebens suchte.

Doch dann hast du mich in den Abgrund gestoßen,

hast mich fallen lassen  in ein nicht endendes schwarzen Loch.

Jeden Moment erwartete ich auf harten steinernden Boden aufzuschlagen und zu zerbrechen.

Aber ich fiel nur, fiel immer weiter ohne jeden halt.

Die Gedanken überschlugen sich.

Vorwürfe machten sich in mir breit.

Wie konnte ich so dumm sein,

wie konnte ich nicht sehen was du wirklich vor hattest.

Ich hätte die Zeichen deuten müssen.

Viel Zeit ist seit diesem Moment vergangen, und ich weiß nicht was es war das meinen Sturz aufhielt.

Langsam habe ich mich ins Leben zurück gekämpft,

hab den Schmerz getragen und von neuem gelernt wieder aufrecht zu stehen.

Viele Narben haben mich gezeichnet, aber aus ihnen wuchs neue Kraft.

Heute stehe ich hier, vor dir.

Und wieder versuchst du mich mit deinen Worten zu umschmeicheln.

Ich gebe dir das Gefühl der Überlegenheit, wiege dich in Sicherheit.

Schenke dir ein lächeln.

Alles scheint wie damals.

Aber du weißt nicht , das ich stärker geworden bin, das deine Worte an mir abprallen.

Das ich jetzt unerreichbar für dich bin.

Ich lasse mich auf das Spiel ein, wohl wissend das du mich nie wieder verletzten kannst.

Zeige dir die Welt mit meinen Augen,  sehe zu wie du langsam aber sicher schwach wirst.

Die Schatten deines Inneren zerfressen dich.

Die Qualen die du sonst den Menschen zugefügt hast, fallen auf dich ein.

Hilfe suchend streckst du deine Hand aus.

Hoffst das ich sie ergreife, hoffst das ich dir helfe.

Aber ich bleibe starr.

Dies ist ein Kampf den du dir selber zu verdanken hast und nur du kannst ihn beenden.

25.1.09 12:54
 


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